Welche Verletzungen und Erkrankungen treten bei Amateurgolfern im Laufe einer vollen Saison am häufigsten auf?
Originaltitel: „A prospective study of injuries and illnesses among 910 amateur golfers during one season“
Großangelegte epidemiologische Kohortenstudie mit 910 Golfern über eine gesamte Spielzeit: Überlastungsschäden an Rücken, Ellbogen und Schultern dominieren, während akute Traumata selten sind.
1. Forschungsziel & Methodik
Prospektives wöchentliches Monitoring von 910 Amateurgolfern in 5 Ländern unter Verwendung des standardisierten OSTRC-Verletzungsfragebogens über eine 36-wöchige Golfsaison.
2. Empirische Ergebnisse & Datenbasis
36,8 % der Golfer erlitten mindestens eine trainings- oder spielrelevante Beschwerde. Die Lendenwirbelsäule (31 % aller Fälle), der Golfer-/Tennisellbogen (24 %) und das Schultergelenk (16 %) waren die am stärksten betroffenen Körperregionen.
3. Implikationen für die Praxis (Golfer, Trainer & Clubmanagement)
Für Amateure: Die meisten Beschwerden entstehen schleichend durch chronische Überlastung und mangelndes Aufwärmen. Ein 10-minütiges dynamisches Warm-up vor der Runde senkt das Risiko drastisch.
Praxistransfer für Ihr Handicap
Nutzen Sie diese Erkenntnisse für Ihr persönliches Platz- und Turnierspiel. Bei Fragen zur Trainingssteuerung sprechen Sie am besten mit Ihrem PGA Pro oder Club-Trainer.
Transparenzhinweis: Die deutsche Einordnung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und am 08.09.2026 redaktionell gegen das Original geprüft.