GeoCaddie
2024 Gesundheit & Verletzungsprävention Peer-Reviewed verlagsgebunden

Welche biomechanischen Schwungfehler lösen die weit verbreiteten Rückenschmerzen bei Golfern aus?

Originaltitel: „Biomechanical parameters of the golf swing associated with lower back pain: A systematic review“

Autoren: M. Watson, D. Coughlan, N. D. Clement, I. R. Murray, A. D. Murray, S. C. Miller Journal: Journal of Sports Sciences (2024) DOI: 10.1080/02640414.2024.2319443
Die Kernaussage auf einen Blick

Systematischer Review zu Lendenwirbelsäulen-Schmerzen im Golfsport: Asymmetrische Rumpfrotation, der berüchtigte 'Reverse Spine Angle' und mangelnde Hüftbeweglichkeit sind die Hauptverursacher chronischer Kreuzschmerzen.

1. Forschungsziel & Methodik

Systematische Auswertung von 19 biomechanischen 3D-Bewegungsanalysestudien mit optoelektronischen Kamerasystemen und Kraftmessplatten, die schmerzfreie Golfer mit solchen mit chronischen LWS-Beschwerden verglichen.

2. Empirische Ergebnisse & Datenbasis

Golfer mit LWS-Schmerzen zeigten eine signifikant höhere laterale Rumpfbeugung im Durchschwung ('Crunch-Faktor'), eine eingeschränkte Innenrotation der Führungshüfte und eine kompensatorische Hyperextension der Wirbelsäule beim Finish.

3. Implikationen für die Praxis (Golfer, Trainer & Clubmanagement)

Für Golfer und Pros: Techniktraining zur LWS-Entlastung muss auf freie Hüftdrehung und ein ausbalanciertes, aufrechtes Finish abzielen. Gezieltes Dehnen der Hüftbeuger und Kräftigung der transversalen Rumpfmuskulatur schützen nachhaltig.

Transparenzhinweis: Die deutsche Einordnung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und am 08.09.2026 redaktionell gegen das Original geprüft.