Welche körperlichen Leistungsmerkmale entscheiden bei Nachwuchsgolfern über maximale Schlägerkopfgeschwindigkeit?
Originaltitel: „Physical determinants of golf swing performance in competitive youth golfers“
Längsschnittuntersuchung im Jugend-Leistungssport: Schlägerkopfgeschwindigkeit korreliert bei Junioren vor allem mit Rotations-Schnellkraft und Reaktivkraft, nicht mit reinem Körpergewicht.
1. Forschungsziel & Methodik
Biomechanische Testbatterie mit 74 Kader-Nachwuchsspielern (Alter 12–18 Jahre) inklusive isometrischer Kraftmessungen, Sprungtests (Countermovement Jump, Seitheben) und TrackMan-Radardaten mit dem Driver.
2. Empirische Ergebnisse & Datenbasis
Die Rotationskraft des Oberkörpers (gemessen via sitzendem Medizinballwurf) und die vertikale Sprungleistung erklärten zusammen 68 % der Varianz der Schlägerkopfgeschwindigkeit. Reine Maximalkraftwerte zeigten deutlich schwächere Zusammenhänge.
3. Implikationen für die Praxis (Golfer, Trainer & Clubmanagement)
Für Jugendtrainer und Eltern: Jugendtraining sollte Schnellkraft, plyometrische Sprungübungen und Rotationsmuster mit Bällen betonen statt schwerem Krafttraining an geführten Geräten.
Praxistransfer für Ihr Handicap
Nutzen Sie diese Erkenntnisse für Ihr persönliches Platz- und Turnierspiel. Bei Fragen zur Trainingssteuerung sprechen Sie am besten mit Ihrem PGA Pro oder Club-Trainer.
Transparenzhinweis: Die deutsche Einordnung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und am 08.09.2026 redaktionell gegen das Original geprüft.