Bemerken Golfer den Unterschied zwischen teurer Intensivpflege und kostensparender, nachhaltiger Rasenbewirtschaftung?
Originaltitel: „Management costs influence golfer perceptions of turfgrass quality and playability“
Erste experimentelle Blindstudie zu Platzpflegekosten und Golfer-Wahrnehmung: Höhere Budgets für Wasser und Dünger führen nicht automatisch zu besser bewerteter Spielbarkeit von Fairways und Grüns.
1. Forschungsziel & Methodik
Doppelblinde Feldversuchsreihe auf Testparzellen mit vier differenzierten Kostenstufen (von Minimal-Management mit trockenheitsresistenten Gräsern bis zu High-Budget-Intensivpflege) mit über 300 Golfern aller Handicap-Klassen.
2. Empirische Ergebnisse & Datenbasis
Golfer bewerteten Fairways mit moderatem Wassereinsatz und natürlicher Farbvariation im Schnitt genauso spielbar wie makellos tiefgrüne, extrem teuer bewässerte Parzellen. Erst gravierende Kahlstellen oder unebene Grüns führten zu negativen Urteilen.
3. Implikationen für die Praxis (Golfer, Trainer & Clubmanagement)
Für Golfclub-Vorstände und Greenkeeper: Der Umstieg auf ressourcenschonende Gräser und reduzierte Beregnung senkt die Betriebskosten drastisch, ohne das Spielerlebnis der Clubmitglieder zu beeinträchtigen.