GeoCaddie
2024 Ökologie & Platzpflege Peer-Reviewed verlagsgebunden

Bemerken Golfer den Unterschied zwischen teurer Intensivpflege und kostensparender, nachhaltiger Rasenbewirtschaftung?

Originaltitel: „Management costs influence golfer perceptions of turfgrass quality and playability“

Autoren: Keenan Amundsen, Cole Thompson, William Kreuser, Roch Gaussoin Journal: International Turfgrass Society Research Journal (2024) DOI: 10.1002/its2.160
Die Kernaussage auf einen Blick

Erste experimentelle Blindstudie zu Platzpflegekosten und Golfer-Wahrnehmung: Höhere Budgets für Wasser und Dünger führen nicht automatisch zu besser bewerteter Spielbarkeit von Fairways und Grüns.

1. Forschungsziel & Methodik

Doppelblinde Feldversuchsreihe auf Testparzellen mit vier differenzierten Kostenstufen (von Minimal-Management mit trockenheitsresistenten Gräsern bis zu High-Budget-Intensivpflege) mit über 300 Golfern aller Handicap-Klassen.

2. Empirische Ergebnisse & Datenbasis

Golfer bewerteten Fairways mit moderatem Wassereinsatz und natürlicher Farbvariation im Schnitt genauso spielbar wie makellos tiefgrüne, extrem teuer bewässerte Parzellen. Erst gravierende Kahlstellen oder unebene Grüns führten zu negativen Urteilen.

3. Implikationen für die Praxis (Golfer, Trainer & Clubmanagement)

Für Golfclub-Vorstände und Greenkeeper: Der Umstieg auf ressourcenschonende Gräser und reduzierte Beregnung senkt die Betriebskosten drastisch, ohne das Spielerlebnis der Clubmitglieder zu beeinträchtigen.

Transparenzhinweis: Die deutsche Einordnung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und am 08.09.2026 redaktionell gegen das Original geprüft.